Die Moritaten waren wieder da - Tradition, Musik und gute Laune in Simbach

Die Moritaten waren wieder da - Tradition, Musik und gute Laune in Simbach

Am Unsinnigen Donnerstag hieß es auch in diesem Jahr wieder: Bühne frei für die Moritatensänger! Mit Akkordeon, pointierten Versen und jeder Menge Humor zogsen sie erneut durch Simbach und machten selbstverständlich auch bei uns Halt.

Mitten im Geschehen: unser Geschäftsführer Klaus Schall, der die Moritatensänger bereits seit vielen Jahren musikalisch begleitet. Seit 2006 ist er fester Bestandteil der Truppe und sorgt mit seinem Akkordeon dafür, dass die eigens gedichteten Moritatenverse genau den richtigen Ton treffen. Besungen wurden - ganz in alter Tradition - wieder allerlei "Gschäftsleit, Wirtsleit, Politiker und anderes Gesindel", natürlich augenzwinkernd und mit viel Charme.

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Das Moritatensingen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon im Mittelalter wurden auf diese Weise Neuigkeiten, Ereignisse und manchmal auch schaurige Geschichten singend unter die Leute gebracht. Die sogenannten Bänkelsänger standen dabei erhöht, oft auf einer Bank, und erzählten ihre Geschichten mit Gesang und Bildern. Dieses Brauchtum lebt bis heute weiter.

Auch dieses Jahr stand der gute Zweck im Mittelpunkt. Der gesamte Erlös des Moritatensingens kommt erneut der Fußballjugend des FC-DJK Simbach zugute. Eine Tradition also, die nicht nur für Unterhaltung sorgt, sondern auch Gemeinschaft und Nachwuchsarbeit unterstützt.

Wir haben uns sehr über den Besuch gefreut und sagen: Danke für die Musik, die Verse und das gelebte Brauchtum. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: "Die Moritatensänger sind unterwegs!"